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Lateinamerika aktuell - Latin America at a Glance

Dieser Artikel ist am Samstag, den 12. Dezember 2015, in der Print-Ausgabe der Fuldaer Zeitung erschienen.


Am 6. Dezember waren die Venezolaner aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Die Wahlen fanden in einem denkbar schwierigen Umfeld statt. Die desolate Wirtschaftslage, eine hohe Kriminalität und ausufernde Korruption haben das erdölreiche Land an den Rand des Ruins gebracht. Eine extreme Inflation von rund 200 Prozent hat vor allem einkommensschwache Bevölkerungsgruppen weiter i n die Armut getrieben. Es fehlt am Nötigsten: Toilettenpapier, Medikamente, Dinge  des täglichen Bedarfs. Lange Schlangen in den Geschäften gehören zum Alltag der Venezolaner. Dazu kommt eine desolate Sicherheitslage – Caracas ist eine der gefährlichsten Städte der Welt.

Venezuelas Opposition liegt bei den Wahlen am kommenden Sonntag deutlich vorne. Versorgungsengpässe, Korruption und Gewalt prägen die Stimmung im Land. Währenddessen versucht das sozialistische Regime unter Präsident Maduro, seine Führung mit aller Macht zu verteidigen, indem es die Opposition systematisch einschüchtert und Verwirrung in der Bevölkerung stiftet. Es wird sich zeigen, ob der Druck der internationalen Gemeinschaft ausreicht, um am 6. Dezember rechtmäßige Wahlen zu garantieren und den erwarteten Wahlbetrug durch die Regierung zu vermeiden.

Am 22. November fand in Argentinien der 2. Wahlgang der Präsidentschaftswahlen statt. Mit dem Sieg des Oppositionskandidaten Mauricio Macri über den Kandidaten der regierenden Peronisten Daniel Scioli endet die 12-jährige Regierungszeit von Nestor und Cristina Fernandez Kirchner.

In Mexiko hat der Oberste Gerichtshof vor einigen Tagen das bisher geltende Marihuana-Verbot gekippt.


Das Urteil dürfte ein Präzedenzfall werden. Die Leiterin unseres Regionalbüros in Mexiko, Birgit Lamm, Leiterin des Regionalbüros Lateinamerika der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit beantwortet die wichtigsten Fragen zu dem historischen Urteil.


„Cambiemos“ oder „Campora“ so war die ursprüngliche Ausgangslage bis zum 09. August, dem Tag der Vorwahlen. Aus heutiger Sicht, wenige Tage vor dem eigentlichen Wahltermin, geht es –nimmt man die jüngsten Äußerungen der Kandidaten als „Meßlatte“- wohl eher letztendlich um die Qual der Wahl zwischen „Peronist“ und „Nicht-Anti-Kirchnerist“.

In the midst of the ongoing refugee crisis, the European Union necessarily puts a strong focus on its own backyard when it comes to guaranteeing the protection of human and fundamental rights. In order to further sensibilise the European institutions for the need of human rights protection in their respective home countries and also to learn first-hand what mechanisms have been established in Europe to safeguard these rights, a group of legal experts from various Latin American NGOs and Think Tanks came to Brussels to meet with EU representatives. The delegation comprised a wide scope of countries, with participants from Argentina, Bolivia, Ecuador, Venezuela, Costa Rica, Mexico and Honduras.

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